Dienstgrade [GR-3]

  • Dienstgrade des Gr-3:

    1 Offiziere

    Dienstgrad Schulterklappe Historisch Rechte & Pflichten im GR-3
    Leutnant Leutnant.png Der Leutnant ist der unterste Offiziers Dienstgrad der Wehrmacht. Der Leutnant wurde in der Regel als Zugsleiter im Heer eingesetzt. Der Leutnant ist der Leiter des GR-3 und damit auch der höchste Dienstgrad im Gr-3. Er leitet den Zug und hat damit auch verbundene Pflichten, die er ausführen muss.


    2 Unteroffiziere

    Dienstgrad Schulterklappe Historisch Rechte & Pflichten im GR-3
    Hauptfeldwebel 8.%20Hauptfeldwebel.png "Der Hauptfeldwebel der Wehrmacht wurde 1938 eingeführt und war kein Dienstgrad, sondern die Dienststellungsbezeichnung für den Kompaniefeldwebel, auch „Spieß“. Dieser ersetzte die bisherige Bezeichnung „Oberfeldwebel der Truppe“ und war in der Regel ein Portepee-Unteroffizier im Range eines Feldwebels oder Oberfeldwebels. Kennzeichen waren zwei parallel aufgenähte, 9 mm breite, silberfarbene Unteroffizierslitzen, die „Kolbenringe“ oberhalb beider Ärmelaufschläge an Uniformjacke und Uniformmantel."
    vgl. Wikipedia
    Der Hauptfeldwebel ist der Stellvertrete Zugsleiter. Er leitet i.d.R. keine Sektion, sonder überwacht die ordnungsgemäße ausführung der Trainingseinheiten. Er ist desweiteren der Leiter des Unteroffizierskorps.
    Feldwebel Feldwebel.png
    "Historisch war der Feldwebel ein Unteroffizier mit besonderen Aufgaben innerhalb einer Kompanie bzw. der höchste Unteroffiziersdienstgrad. Der Feldwebel war in den deutschen Streitkräften ursprünglich der Gehilfe des Hauptmanns und wurde später zu einem Unterführerdienstgrad."
    vgl. Wikipedia
    Der Feldwebel ist der höchste Unteroffiziers Dienstgrad im Gr-3. Er ist ebenfalls Sektionsleiter und hat die Aufgabe sich ordnungsgemäß um seine Sektion zu kümmern
    Unterfeldwebel Unterfeldwebel.png "Der Unterfeldwebel (Unterwachtmeister bei Kavallerie, Artillerie und Panzertruppe) bezeichnete in Deutschland stets einen Soldaten im zweitniedrigsten Unteroffiziersdienstgrad (nach dem Unteroffizier). Er zählte zu den Unteroffizieren ohne Portepee."
    vgl. Wikipedia
    Der Unterfeldwebel wird an erfahrene Unteroffiziere verliehen und folgt diesem auch direkt in der Rangordnung. Er besitzt die selben aufgaben wie der Unteroffizier.
    Unteroffizier Unteroffizier_2.png "In der Wehrmacht des Deutschen Reiches von 1932 bis 1945 war Unteroffizier sowohl die Bezeichnung für den niedrigsten Unteroffiziersrang als auch die Bezeichnung für die Dienstgradgruppe der Unteroffiziere ohne und mit Portepee."
    vgl. Wikipedia
    Der Unteroffizier ist der unterste Unteroffiziers Dienstgrad im Gr-3. Als Unteroffizier leitet man in der Regel eine Sektion und verwaltet auch diese.


    3 Mannschaft

    Alle Dienstgrade der Mannschaft trugen als Schulterklappe folgende:
    Diese wurde erst ab dem erreichen des Dienstgrads Unteroffizier angepasst.
    Um den Dienstgrad trotzdem zu erkennen trugen die Soldaten an ihrem linken Oberarm Ärmelabzeichen, diese werden auch hier abgebildet.
    Schulterklappe.png


    Dienstgrad Ärmelabzeichen Historisch Rechte & Verleihung im GR-3
    Stabsgefreiter Stabsgefreiter.png Der Dienstgrad "Stabsgefreiter" wurde 1927 in der Reichswehr eingeführt. Im Heer der Wehrmacht wurde er, mit einer Unterbrechung von 1934 bis 1942, bis Kriegsende 1945 verliehen. Der Stabsgefreite war wie die anderen Gefreitendienstgrade für Angehörige der Mannschaften gedacht, denen die Unteroffizierslaufbahn verschlossen blieb. Im GR-3 wird der Stabsgefreite Dienstgrad nur an Mitglieder verliehen, die bereits sehr lange im Regiment aktiv sind. Für diejenigen, die keine Unteroffizierslaufbahn einschlagen in betracht ziehen, dient der Rang als Zeichen unserer Wertschätzung. Es wird nur selten vorkommen das der Dienstgrad verliehen wird.
    Obergefreiter Obergefreiter.png Der Dienstgrad "Obergefreiter wurde erst 1919 offiziell in der Deutschen Infanterie eingeführt. Das Abzeichen bestand nach seiner Einführung aus drei Winkel und wurde 1936 in zwei Winkel abgeändert.
    vgl.
    Wikipedia
    Der Obergefreite folgt auf den Rang des Gefeiten und wird nach einer bestimmten Zeit als Gefreiter vergeben.
    Gefreiter Gefreiter.png Der Dienstgrad "Gefreiter" kommt von dem Wort Befreit. Die Soldaten werden Befreit vom Wachdienst. Einige Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, war der Gefreite der höchste Mannschaftsdienstgrad in der Infanterie. In der Preußischen Armee, wurde dieser desweiteren auch als Rottenfüher eingesetzt. Den Dienstgrad des Gefreiten wird nach ermessen des Vorgesetzten Sektonsleiters oder eines höheren Unteroffiziers/Offiziers vergeben. Mit dem Gefreiten Dienstgrad, kann man der Leiter einer Sektion werden.
    Obersoldat Soldat.png Der Rang war vorgesehen für Soldaten, die für eine Beförderung zum Gefreiten nicht in Frage kamen. Eine Beförderung zum Obersoldaten war nach Dienstzeiten von sechs Monaten bis zu einem Jahr möglich. Soldaten, die für eine Beförderung zum Gefreiten vorgesehen waren, übersprangen den Rang Obersoldaten regelmäßig.
    vgl. Wikipedia
    Der Rang des Obersoldaten wird an Mitglieder verliehen, die bereits einige Zeit im Gr-3 sind aber z.B. aus Zeittechnischen oder anderen Gründen nicht bei jedem Event aktiv dabei sein können. Bei Aktiveren Mitgliedern kann es gut möglich sein, dass der Rang des Obersoldaten übersprungen wird.
    Soldat Soldat_3.png Der Soldat ist der unterste Dienstgrad und wird nach der Grundausbildung verliehen. Im Gr-3 wird der Dienstgrad Soldat nach der Grundausbildung (siehe Lexikonbeitrag) verliehen. Sobald der Soldaten Dienstgrad erreicht worden ist, wird der betreffende in eine Sektion eingegliedert und ist ein Vollwertiges Mitglied des GR-3.


    Jedes Neue Mitglied im GR-3 fängt mit dem Rekuten Rang an. Dieser wird hier nur nicht aufgeführt, da dieser nur während der Grundausbildung (siehe Lexikoneintrag) vorhanden ist. Danach wird die Person zum Soldaten befördert.

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